Das Europa außerhalb Europas - ,l’Europe transportée’ – Fake News?

Nadja Thelen-Khoder  

„Aber Martin-Artajos Beitrag zum Thema erschöpfte sich darin nicht. Seine Analyse gelangte zu einigen bemerkenswerten Erkenntnissen: Die Vereinigten Staaten von Europa existieren bereits, und zwar in den Vereinigten Staaten von Amerika. Oder sind es nicht die Söhne und Töchter der alten europäischen Nationen, die, indem sie ihre nationalen Grenzen hinter sich ließen, den neuen Kontinent aufbauten? Europa hat sich in drei Stadien entwickelt: das Europa der Landbauern, das an den Boden des alten Kontinents gebunden war, das Europa der Industrie, das sich über die ganze Erde ausgebreitet hat, und das erweiterte Europa’ (,l’Europe transportée’), das in beiden Amerika besteht. Amerika ist nichts anderes als ein Europa außerhalb Europas, und es ist zustande gekommen, weil der alte Bau- und Ackerplatz zu klein geworden war. Es ist also gar keine Frage, ob Amerika und Europa zusammengehören, sie stammen aus gleicher Wurzel.“  

So schrieb Otto Roegele (1) am 5. Juli 1957 in „Rheinischer Merkur“, zitiert nach Georg von Gaupp-Berghausens Jubiläumsband „20 Jahre CEDI“ (2) von 1971. „Die atlantische Freundschaft. Kräfte und Spannungen des westlichen Bündnisses“ hieß sein Artikel (a.a.O. auf den Seiten 150-154), und einer seiner Sätze geht mir nicht aus dem Kopf: „Die Vereinigten Staaten von Europa existieren bereits, und zwar in den Vereinigten Staaten von Amerika.“ Damals war das „CEDI“, das „Centro de Documentación e Información“, (also) gerade sechs Jahre alt, in dem auch Gerhard Kroll, der Autor der „Grundlagen abendländischer Erneuerung. Das Manifest der Abendländischen Aktion“ (München 1951, Verlag Neues Abendland) zugegen war (Photo auf S. 114). „Im Neuen Testament sind uns Kriege bis an das Ende der Zeiten verheißen, die Apokalypse spricht von furchtbaren Kriegen in der Endzeit“, schrieb er darin auf S. 57-59, und „wo Gott fehlt, hat niemand das Recht, Normen aufzustellen über das, was erlaubt und nicht erlaubt, was richtig und unrichtig ist“ auf S. 17. Das sind Sätze, die ich bis zu dieser Lektüre geradezu automatisch „Salafisten“ zugeordnet hätte.  

Was ist nun also unser Europa? Das Europa des Ehrenpräsidenten des CEDI auf Lebenszeit, dem als „Erzherzog von Österreich und Ungarn“ und als „Thronnachfolger“ immer wieder vorgestellten Otto von Habsburg mit seiner „Paneuropa Union“, im spanischen Königspalast Escorial (3) oder das Europa der Bürger wie Fritz Bauer (4) und Stéphane Hessel (5)?  

Warum kennt niemand, den ich danach frage, das „CEDI“ (6) mit seinem ersten „rapporteur“ aus Deutschland, Friedrich August Freiherr von der Heydte, seit 1962 (nach seiner Anzeige gegen den „Spiegel“ wegen „Landesverrat“) Brigadegeneral d.R. (7), Statthalter der Deutschen Statthalterei des „Orden der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem“, lat. „Ordo Equestris Sancti Sepulcri Hierosolymitani”, Ordenskürzel „OESSH” (heute noch propagiertes Motto: „Deus lo vult“ = „Gott will es“; wie 1099 im Kreuzzug gegen die Muslime) - den ranghöchsten Militär der Reserve mit seinen höchstkarätigen Kontakten zu Gott und aller Welt [Franco, Salazar, Makarezos, den Kardinälen Tisserant (8) und Lorenz Jaeger (9), nach Taiwan (10), Angola (11), Südafrika (12), in die USA (13) und und und].  

Wir sprechen viel von Donald Trump, weniger von Stephen K. Bannon (14) und schon gar nicht von Friedrich August Freiherr von der Heydte und seinem „strategischen Modell“, das er „Der moderne Kleinkrieg“ nannte und in dem er schrieb:  

„XI. DIE UNTERWANDERUNG § 1 Die Integration der Verschwörung.
Kleinkrieg ist vor allem ein psychologischer Krieg. Propaganda ... jede sich bietende Möglichkeit einer Beeinflussung seiner Gegner und unentschlossener Dritter ... benutzt dabei bald das in irgendeiner Form verbreitete – gesprochene oder geschriebene – Wort, die gezielt oder breitgestreut weitergegebene – oft verfälschte oder falsche – Nachricht, bald das öffentlich gezeigte oder heimlich von Hand zu Hand gereichte Bild, bald den erregenden Ton als sinnlichen Ausdruck eines Gedankens. Ziel jeder solchen Beeinflussung ist es, bei dem Angesprochenen bestimmte Vorstellungen zu wecken oder bestimmte Ideenassoziationen hervorzurufen. ...
fällt der Propaganda eine dreifache Bedeutung zu. Sie soll ... geistig und seelisch ... rüsten... Sie soll ... die Idee, um deren Verwirklichung es ... geht, in weiten Bevölkerungskreisen verbreiten und ... neue Mitarbeiter und Freunde gewinnen, die ... wenn nicht zum aktiven Kampf, so doch zur Unterstützung und wohlwollenden Duldung der Kämpfer bereit sind. Sie soll schließlich ... die Widerstandskraft und den Widerstandswillen des Gegners schon vor Beginn des eigentlichen Kleinkriegs schwächen.
Kommt es das eine Mal ... darauf an, das Erlebnis der Idee zu vermitteln, um deren Verwirklichung willen demnächst Gewalt angewendet werden soll, so geht es das andere Mal ... darum, dem Gegner den Glauben an den Erfolg und an den Wert seiner eigenen Idee – ja selbst an deren Existenz – zu nehmen. In jedem dieser Fälle will die Propaganda in erster Linie Emotionen erregen: dort Begeisterung, hier Mißstimmung, Skeptizismus und Verzagtheit.“ (15)  

In Orwells „Neusprech“ heißt das „Fake News“, früher sagte man einfach „die gezielt oder breitgestreut weitergegebene – oft verfälschte oder falsche – Nachricht“, im Zweiten Weltkrieg „black propaganda“. So ändern sich die Zeiten.  

„Die Vereinigten Staaten von Europa existieren bereits, und zwar in den Vereinigten Staaten von Amerika.“ (16) Wirklich? Laut „Spiegel“ vom 6.2.2014 sagte Victoria Nuland, „Obamas wichtigste Europaberaterin“, zu Geoffrey Pyatt, dem US-Botschafter in der Ukraine, bezüglich „Überlegungen, wie der Streit zwischen dem ukrainischen Machthaber Wiktor Janukowitsch und der Opposition beigelegt werden könnte“, „Fuck the EU“ (17). „Eigentlich sollte Victoria Nuland nach dem NSA-Skandal die Wogen in Europa glätten. Stattdessen goss Obamas Top-Diplomatin und Europaexpertin im US-Außenministerium unfreiwillig Öl ins Feuer, als sie sich höchst undiplomatisch über ihren Zuständigkeitsbereich äußerte“, meinte die „Tagesschau“ (18).  

„Der Ukraine-Konflikt“. Als John McCain 2008 Präsidentschaftskandidat in den USA war, titelte DER SPIEGEL 35/2008 mit einem Photo von ihm und dem Text „Der kalte Krieger. Warum McCain Obama noch schlagen kann“. Im gleichen Jahr schrieb Paul Emar Jörris in seinem Artikel „Die gespaltene Allianz“ (19): „Der amerikanische Präsident, George W. Bush, ist mit seinem Versuch gescheitert, die europäischen Verbündeten zu zwingen, Georgien und der Ukraine einen Beitritt zur NATO in einem konkreten Zeitraum zuzusagen.“ Und Glenn Greenwald schreibt über Edward Snowden in „Die totale Überwachung“: „Und er gehörte zu der handverlesenen CIA-Mannschaft, die Präsident Bush 2008 zum NATO-Gipfeltreffen nach Bukarest begleitete. Trotz seines beruflichen Erfolges kamen ihm während dieser Zeit zum ersten Mal ernsthafte Zweifel an dem, was die amerikanische Regierung trieb.“ (20)  

Am 15.12.2013 war John McCain auf dem Maidan in Kiev (21), und die „Frankfurter Rundschau online“ berichtete am 28.3.2014 (22): „McCain will Ukraine aufrüsten. Panzerbrechende Waffen, Fliegerabwehr-Systeme, Munition: US-Republikaner John McCain fordert Präsident Obama auf, die Ukraine aufzurüsten. Die ,wachsende russische Bedrohung in Osteuropa’ müsse für die Nato ein ,Weckruf’ sein, so McCain.“ Der Artikel verlinkte zu Bildern von einer Demonstration vor dem Ukrainischen Parlament: Ein vermummter Mann mit Messern im Gurt schlug mit einer doppelten Eisenkette auf Menschen ein, ein anderer neben ihm stach jemandem mit einem Messer ins Gesicht. (23)
Was waren das denn für Demonstranten? Sie traten eher wie Paramilitärs in Erscheinung. Nach seinen Ausgaben 51/2013 vom 16.12.2013 („Der Halbstarke. Wie Putin die Demokratie und den Westen attackiert“) und 11/2014 vom 10.3.2014 („Der Brandstifter. Wer stoppt Putin?“) titelte das Nachrichtenmagazin am 28.4.2014 „Krieg in Europa? Der ukrainische Flächenbrand“.
Ein Jahr später sendete der WDR „Brüder des Jihad? – Neue Glaubenskrieger im Osten“ (24). Die Dokumentation über verschiedene paramilitärische Verbände - einige bestanden aus ein paar Dutzend Kämpfern, andere aus Hunderten -, ließ mehrere Paramilitärs zu Wort kommen. Und gleichgültig, ob sich diese „Glaubenskrieger“ nun „islamisch“ oder „christlich“ nannten: Verbunden waren sie im Kampf gegen Rußland. Die meisten kannten sich aus Syrien, das schon 2003 „in Washingtons Visier“ war (25), oder aus dem Kaukasus. Ausländer bereiteten sich auf den Kampf um die Krim vor, ein bekannter Tschetschenen-Anführer erzählte seine Weltsicht und „Christen“ zogen als „Bataillon Heilige Maria“ in den Krieg gegen die Russische Föderation; ein Paramilitär im Film: „Apostel Paulus sagte einst: ,Kein Wunder, daß der Herrscher sein Schwert am Gürtel trägt, um das Böse zu vernichten und das Unrecht mit ihm zu bestrafen. Gott gab ihm dieses Schwert ...“.  

„Im Neuen Testament sind uns Kriege bis an das Ende der Zeiten verheißen, die Apokalypse spricht von furchtbaren Kriegen in der Endzeit“, steht im Manifest der „Abendländischen Aktion“ (mit Friedrich August Freiherr von der Heydte) auf S. 57-59, und „wo Gott fehlt, hat niemand das Recht, Normen aufzustellen über das, was erlaubt und nicht erlaubt, was richtig und unrichtig ist“ auf S. 17. Und geschrieben steht dort auch: „Wenn Paulus im Römerbrief sagt, der Staat trage das Schwert nicht umsonst, ...“.  

Immer wieder tauchen seit 2003 („Präventivkrieg“ gegen den Irak) Worte wie „Kreuzzug“ (26) und „Heiliger Krieg“ samt „Schwert“ (27) auf, und immer wieder ist vom „Abendland“ und seinen „westlichen Werten“ die Rede. Franz Josef Strauß sagte seinerzeit: „Deutschland ist die Ostfront der westlichen abendländischen Kulturgemeinschaft. Diese Front darf nicht aufgerissen werden.“ (28). Diese „Ostfront“ hat sich seit der „Wiedervereinigung“ Deutschlands bis an die Grenzen Russlands herangeschoben: 1999 traten Polen, Ungarn und die Tschechische Republik schon der NATO bei, 2004 die Baltischen Staaten sowie Bulgarien, Rumänien, die Slowakei und Slowenien. Die NATO rückte also trotz gegenteiliger Zusagen immer weiter an Rußland heran und nannte ihr großes Manöver im Juni 2016 mit der Ukraine und Georgien nach der Würgeschlange „Anakonda“. Wie haben die USA sich 1962 aufgeregt, als die Sowjetunion Raketen auf Kuba stationieren wollte, so unmittelbar vor ihrer Haustür.  

„Aktionsgruppen“ (29) samt „Schwert“ (30) im Herzen Europas. Was ist das für ein „Schwert“? Was bedeutet „Abendland“ (31)? Was ist das für eine Tradition?  

Ich denke bei „Schwert“ immer an Mt 26,52: „Converte gladium tuum in locum suum; omnes enim, qui acceperint gladium, gladio peribunt.“ = „Tue Dein Schwert an seinen Platz. Denn alle, die das Schwert ergreifen, werden durch das Schwert umkommen.“ Diese Bibelstelle, die für mich den christlichen Pazifismus begründet, verkürzte Franz-Josef Strauß im Interview mit Günter Gaus am 29.4.1964 - wenige Monate nach seinem Vortrag „Europa in der NATO“ auf dem 12. Internationalen Kongreß des CEDI im Escorial vom 8. bis 10. Juni 1963 unter der Überschrift „Die großen Instrumente der abendländischen europäischen Politik“ u.a. vor Franco und von der Heydte im Escorial (32) - auf den Satz: „Wer das Schwert ergreift, wird durch das Schwert umkommen.“  

Wo bleibt hier das „Converte gladium tuum in locum suum“ („Tue Dein Schwert an seinen Platz“)? Wer kommt bei dieser Logik „durch das Schwert“ („gladio“) um?  

Was ist nun also unser Europa? Das Europa Friedrich August Freiherr von der Heydtes (33) oder das Europa der Bürger wie Fritz Bauer (34) und Stéphane Hessel (35)?  

Worüber sprechen wir? Über „Fake-News“, die „gezielt oder breitgestreut weitergegebene – oft verfälschte oder falsche – Nachricht“, die „in erster Linie Emotionen erregen (will): dort Begeisterung, hier Mißstimmung, Skeptizismus und Verzagtheit“ (36)?

Worüber sprechen wir und worüber nicht?

1. vgl. Stefanie Waske: „Nach Lektüre vernichten. Der geheime Nachrichtendienst von CDU und CSU im Kalten Krieg“, München 2013 (Carl Hanser Verlag)
2. Georg von Gaupp-Berghausen: „20 años / années / years / Jahre CEDI“, Madrid 1971 (Editora Nacional, San Augustin, 5)
3. Vanessa Conze: „Das Europa der Deutschen. Ideen von Europa in Deutschland zwischen Reichstradition und Westorientierung (1920-1970)“, München 2005 (R. Oldenbourg)
4. Fritz Bauer: „Die Wurzeln faschistischen und nationalsozialistischen Handelns“, Frankfurt am Main 1965 (Europäische Verlagsanstalt), neu erschienen 2016 (Darin: „Man hat oft zwei Typen europäischer Menschen unterschieden; der eine Typus denkt vorzugsweise an Ordnung, der andere an Freiheit. Der Rechtsphilosoph Gustav Radbruch, Justizminister der Weimarer Republik, der mit Hegel und seinen Nachfolgern nichts gemein hatte und haben wollte, schrieb einmal, dem Menschen mit Ordnungssinn verdankten wir Großes; er könne aber zuzeiten zu kulturbedrohender Übertreibung neigen.“ Und am Ende: „Goethe hat einmal gesagt: ,Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.’ Leben meint Leben und Lebenlassen, heißt das Leben und alle Menschen lieben. Das ist, gerade weil es mitunter recht schwerfällt, jedenfalls heroischer, als die Menschen zu quälen, zu plagen und totzuschlagen.“
5. Stéphane Hessel: „Empört Euch!“, Berlin 2011 (Ullstein)
6. Birgit Aschmann: „,Treue Freunde ...’. Westdeutschland und Spanien 1945-1963“, Stuttgart 1999 (Franz Steiner Verlag)
7. SPIEGEL 47/1962 vom 21.11.1962
8. Oliver Schröm und Egmont R. Koch: „Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe“, München 2002 (Orbis Verlag), Sonderausgabe. Titel der Originalausgabe: „Das Geheimnis der Ritter vom Heiligen Grabe“, Hamburg 1995 (Hoffmann und Campe)
9. Ernst Klee: „Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945“, Frankfurt am Main 2005, 42013 (Fischer Taschenbuch)
10. Friedrich August (Freiherr) von der Heydte: „ ,Muß ich sterben, will ich fallen…’.Ein ,Zeitzeuge’ erinnert sich“; Berg am See 1987 (Vowinckel), gewidmet „Dem Vorkämpfer für die Einheit eines christlichen Europas Dr. Otto von Habsburg in Treue und Ergebenheit“
11. ebd.
12. ebd.
13. ebd.
14. http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trumps-wahlkampfchef-stephen-bannon-a-1120893.html
15. „Der moderne Kleinkrieg als wehrpolitisches und militärisches Phänomen“; Band 3 der „Würzburger Wehrwissenschaftlichen Abhandlungen“, Würzburg 1972 (Holzner), a.a.O., S. 134ff; neu aufgelegt Wiesbaden 1986 mit einem Vorwort von Lyndon LaRouche von den „Patrioten für Deutschland“, gewidmet „Jacques Massu und Maxwell Davenport Taylor, die unter den ersten waren, die das Wesen und die militärische Bedeutung des modernen Kleinkriegs erkannt hatten“
16. Otto Roegele: „Die atlantische Freundschaft. Kräfte und Spannungen des westlichen Bündnisses“, „Rheinischer Merkur“, 5.7.1957, zitiert nach Georg von Gaupp-Berghausen: „20 años / années / years / Jahre CEDI“, Madrid 1971
17. http://www.spiegel.de/politik/ausland/diplomatischer-fauxpas-von-obama-beraterin-nuland-fuck-the-eu-a-952005.html
18. http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-mitschnitt102.html
19. http://www.deutschlandfunk.de/gespalteneallianz.858.de.html?dram:article_id=122524
20. Glenn Greenwald: „Die globale Überwachung“, München 2014 (Droemer), S. 66
21. http://www.theguardian.com/world/2013/dec/15/john-mccain-ukraine-protests-support-just-cause
22. http://www.fr-online.de/ukraine/ukraine-auf-nato-kurs,26429068,29391234.html
23. „Bildunterschrift: „Mehrere tausend Demonstranten liefern sich eine Straßenschlacht mit der Polizei vor dem Parlament in Kiew. Die nationalistische Partei Swoboda wie auch der rechtsextreme Rechte Sektor bestreiten jede Beteiligung“: http://www.fr-online.de/ukraine/krawalle-vor-demparlament,26429068,28732282.html
24. Tomasz Głowacki, Marcin Mamoń: „Brüder des Jihad? – Neue Glaubenskrieger im Osten“, „die story“, WDR, 18.5.2015, 22:00-22:45 Uhr: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die_story/videobruederdesjihaddieneuenglaubenskriegerineuropasosten100.html
25. DER SPIEGEL 17/2003 (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-26895706.html) titelte am 19.4.2003 „ ,Pax Americana’. Die neue Weltordnung“. „Nach dem Sturz des Despoten Saddam Hussein reklamieren die Amerikaner das Recht, die Welt nach ihren Vorstellungen neu zu ordnen. ... Widerspruch ist vor allem aus dem alten Europa zu hören.“
26. DER SPIEGEL 8/2003: „In göttlicher Mission. Der Kreuzzug der George W. Bush“. Die Parole „Deus lo vult“
27. Tomasz Głowacki, Marcin Mamoń: „Brüder des Jihad? – Neue Glaubenskrieger im Osten“, „die story“, WDR, 18.5.2015
28.  Jürgen Roth: „Franz Josef Strauß. ,Mich können Sie nicht stoppen, ich bin da!’ Ein Porträt in Originaltönen. Mit Gerhard Polt“, hörkunst bei kunstmann
29. vgl. Friedrich August Freiherr von der Heydte: „Der moderne Kleinkrieg als wehrpolitisches und militärisches Phänomen“; Band 3 der „Würzburger Wehrwissenschaftlichen Abhandlungen“, Würzburg 1972 (Holzner). Er nannte es „strategisches Modell“. Es wurde 1986 in Wiesbaden neu aufgelegt mit einem Vorwort von Lyndon LaRouche von den „Patrioten für Deutschland“; vgl. auch Erich Schmidt-Eenboom und Ulrich Stoll: „Die Partisanen der NATO. Stay-Behind-Organisationen in Deutschland 1946-1991“, Berlin 2015 (Ch. Links Verlag)
30. Gerhard Kroll: „Grundlagen abendländischer Erneuerung. Das Manifest der Abendländischen Aktion“ (München 1951, Verlag Neues Abendland); zu „Schwert“ siehe auch DER SPIEGEL 47/1990 vom 19.11.1990: „Das blutige Schwert der CIA“: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13501822.html
31. Georg von Gaupp-Berghausen mit seinem „20 años / années / years / Jahre C.E.D.I.“
32. a.a.O., S. 361
33. Friedrich August Freiherr von der Heydte: „ ,Muß ich sterben, will ich fallen…’.Ein ,Zeitzeuge’ erinnert sich“, Berg am See 1987 (Vowinckel), gewidmet „Dem Vorkämpfer für die Einheit eines christlichen Europas Dr. Otto von Habsburg in Treue und Ergebenheit“. Am Ende: „Für die Zukunft hoffe ich, daß nicht nur meine Söhne und Enkel im Sinne des alten Familienlieds leben, ...: ,Steigt ein Heydte in den Sattel / Für des Kaisers Majestät, / In der Faust den blanken Degen, / Auf den Lippen ein Gebet: / Pflicht und Ehr’ / Und nicht mehr / Werden ihn dann leiten! // Zeigt dem Feind: Hier ficht ein Heydte, / Seinen tapfern Ahnen gleich, / Ritterlich für Pflicht und Ehre, / Für das Heil’ge Röm’sche Reich: / Pflicht und Ehr’ / Ruft zur Wehr / Ge’n den Feind zu reiten // ...“ 34. Fritz Bauer: „Die Wurzeln faschistischen und nationalsozialistischen Handelns“, Frankfurt am Main 1965 (Europäische Verlagsanstalt), nach 51 Jahren daselbst neu aufgelegt. Am Schluß: „Eine Politik im Dienste des Rechts eines jeden auf Glück wird aber nicht nur in politischen Zirkeln, durch Diskussionen und Wahlen getrieben. Jede Stunde des Alltags gibt allen Gelegenheit dazu, zu Hause, bei der Arbeit, auf der Straße, im Umgang und in Zusammenarbeit mit den Menschen aller Stände, Rassen und Weltanschauungen. Goethe hat einmal gesagt: ,Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.’ Leben meint Leben und Lebenlassen, heißt das Leben und alle Menschen lieben. Das ist, gerade weil es mitunter recht schwerfällt, jedenfalls heroischer, als die Menschen zu quälen, zu plagen und totzuschlagen.“
35. Stéphane Hessel: „Empört Euch!“, aus dem Französischen von Michael Kogon, Berlin 2011 (bzw. „Indignez vous!“, „Time for Outrage!“, „¡Indignaos!“ ...
36. „Der moderne Kleinkrieg als wehrpolitisches und militärisches Phänomen“; Band 3 der „Würzburger Wehrwissenschaftlichen Abhandlungen“, Würzburg 1972 (Holzner), neu aufgelegt Wiesbaden 1986 mit einem Vorwort von Lyndon LaRouche von den „Patrioten für Deutschland“, gewidmet „Jacques Massu und Maxwell Davenport Taylor, die unter den ersten waren, die das Wesen und die militärische Bedeutung des modernen Kleinkriegs erkannt hatten“.

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